Ein Bericht der JULIS über den politischen Umgang mit den Belangen der Weilerswister Jugendlichen
Dass die Jugend bei den meisten Akteuren der Weilerswister Kommunalpolitik ein absolutes Randthema darstellt, ist schon länger eine traurige Tatsache. Leider setzt sich dieses Trauerspiel ungehindert fort. Seit Monaten warten Jugendliche in der Gemeinde und mit ihnen die Jungen Liberalen darauf, dass das Projekt „Dirt-Bike-Track“ realisiert werden kann.
Zur Erinnerung: Finanzmittel sind dazu kaum notwendig, nur ein „Abnicken“ durch den zuständigen Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Partnerschaften.
Doch eben jener Ausschuss ließ das Thema nach Intervention des Bürgermeisters nicht auf seiner ersten Sitzung des Jahres zu. Die zweite Sitzung wurde von der
Ausschussvorsitzenden (SPD) ganze zweimal verschoben und schließlich sogar abgesagt. Von einer Partei, die im Wahlkampf massiv um Jugendliche warb, war eigentlich doch etwas anderes zu erwarten! Oder geht es etwa nur darum, dass der Antrag des politischen Gegners das eigentliche Problem ist? Dass uns Jungen Liberalen damit die Handlungsfähigkeit genommen wird, liegt wohl auf der Hand und ist mehr als peinlich. Auch hat dieses Verhalten in keinster Weise etwas mit politischer Fairness zu tun. Die SPD hat der Mitarbeit von Jugendlichen in der Politik einmal mehr einen Bärendienst erwiesen!
Die Belange der Weilerswister Jugend können nicht adäquat von einem Ausschuss bearbeitet werden, der lediglich einmal im Jahr zusammen kommt.
Zum Vergleich: Allein der „Abwasserausschuss“ tagte im Jahr 2011 sieben (!) Mal. Dieses krasse Missverhältnis ist für uns JULIS nicht mehr nachvollziehbar.
Wir sind der FDP - Ratsfraktion mehr als dankbar, dass nun noch im Januar 2012 per Antrag eine Ausschusssitzung eingefordert wird. Einmal mehr hat sich damit einzig und alleine die FDP als tatsächlicher Anwalt der Weilerswister Jugendlichen erwiesen.
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HERZLICH WILLKOMMEN
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