Molitor informiert sich über die Arbeit des CJD Berufsbildungserkes Frechen
Frechen, 31. Augsut 2010 - „Wichtig ist mir als behindertenpolitische Sprecherin der FDP Bundestagsfraktion die berufliche Integration von jungen Menschen, die es schwerer haben zu lernen und auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, erklärte Gabriele Molitor, FDP-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 93 Euskirchen-Erft II, bei einem Besuch des CJD Berufsbildungswerkes Frechen.

Auf einem Rundgang mit Markus Besserer, Leiter des CJD Frechen, zeigte sie sich sehr beeindruckt von der umfassenden Arbeit, die in den Werkstätten, dem Berufskolleg sowie im Freizeit – und Wohnbereich geleistet wird. „Ich bin tief beeindruckt, welche Chancen die jungen Menschen, die es schwerer haben als andere, durch die speziellen Förderungen erhalten“, so die FDP Politikerin. „Auch die intensive Förderung der jungen Leute im Freizeitbereich durch viele verschiedene Angebote vor allem im musisch kreativen und sportlichen, aber auch im religiösen und politischen Bereich gehören dazu und dienen zur Persönlichkeitsentwicklung“, erklärte Markus Besserer. Auch werden soziale Tugenden wie Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Teamfähigkeit im CJD Frechen gefördert, wozu Produktionsbetriebe nicht die Zeit haben.
In den Werkstätten wird jeder einzelne von den rund 300 Auszubildenden individuell, intensiv mit viel Aufmerksamkeit von den Ausbildern gefördert. „Wichtig dabei ist aber, dass in unseren Werkstätten auch produziert wird und nicht nur „Spielwiesen“ sind, ohne dabei natürlich in Konkurrenz zu Fachbetrieben zu geraten“, erklärte Besserer. Die Auszubildenden absolvierten auch alle Praktika in den jeweiligen Betrieben vor Ort. Um die 90 % der Prüflinge bestehen alljährlich die Kammerprüfung, betonte Besserer.

Pascal Eiling, der im 3. Ausbildungsjahr zum Zerspanungsmechaniker Drehen ist, erklärte der Politikerin, wie mit CNC Drehmaschine Gewinde aus Rohlingen entstehen und bestätigte:“ Im CJD Frechen habe ich eine gute Chance erhalten, Zerspanungsmechaniker zu werden, denn vor allem die Theorie in der Schule fällt mir nicht so leicht und da erhalte ich hier viel Hilfe und Förderung.“ Tobias Müller in der Ausbildung zum Verkäufer erklärte Gabriele Molitor, dass er am Verkaufsberuf vor allem den Kundenkontakt und Warenkontakt gut findet. Timo Schmitz im dritten Ausbildungsjahr im Hochbau zeigte ihr, was im Baugewerbe alles zu lernen ist von Estrich - über Mauerwerk bis hin zum Fliesenlegen.
