Euskirchen, 12. April 2010 - Die FDP-Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor stattete heute der Niederlassung der Nordeifelwerkstätten in Euskirchen-Kuchenheim einen ausführlichen Besuch ab. Die behindertenpolitische Sprecherin der liberalen Bundestagsfraktion überzeugte sich in Gesprächen und bei einer ausführlichen Besichtigung der Werkstätten und der neuen Tochterfirma, einem Integrationsunternehmen, von der Arbeit vor Ort.

 

Beim Rundgang durch die verschiedenen Arbeitsbereiche der Werkstatt kam Gabriele Molitor mit den dort beschäftigten Menschen ins Gespräch. „Die Nordeifelwerkstätten bieten eine breite Produktionspallette für unterschiedliche Bereiche an. Überall spürbar ist die besondere Arbeitsatmosphäre, auf die großer Wert gelegt wird. Die Menschen die hier arbeiten, arbeiten gerne hier und fühlen sich gut aufgehoben.“, so Molitor.

Besonders angetan war Frau Molitor vom Integrationsunternehmen EuLog.Seit einem halben Jahr besteht die Tochterfirma der Werkstätten, die im Bereich Lager und Logistik tätig ist. EuLog ist ein Unternehmen, das wirtschaften muss, wie andere Firmen auch und mit diesen mehr als Schritt halten kann. Der einzige Unterschied ist, dass hier besonders viele behinderte Mitarbeiter beschäftigt sind. Für Gabriele Molitor steht fest: „Ein solches Integrationsunternehmen ist für junge Menschen mit Behinderung eine große Chance am Arbeitsleben teilzuhaben. Sie haben einen festen Job, den sie als Brücke in den Arbeitsmarkt nutzen können.“

Die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ist wichtiger Bestandteil eines selbstbestimmten Lebens. Die Nordeifelwerkstätten und das in Kuchenheim angesiedelte Tochterunternehmen bieten hierfür erstaunliche Möglichkeiten. „Besonders die hier mögliche Teilhabe von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung hat mich sehr beeindruckt.“ erklärte Molitor. „Diese Form der Behinderung kann uns alle an jedem Punkt unseres Lebens treffen und es ist schön zu wissen, dass hier vor Ort eine Einrichtung existiert, die dieses Problem nicht unter den Tisch kehrt, sondern zielgerichtet angeht.“